Professor nach Ärger um Bio-Potenzmittel beurlaubt

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Das sei auf eigenen Wunsch und mit sofortiger Wirkung geschehen, sagte eine Sprecherin des Universitätsklinikums Charité am Donnerstag auf Nachfrage. Dem bisherigen Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin wird vorgeworfen, die Untersuchungen ohne die gängigen wissenschaftlichen Parameter durchgeführt zu haben.
Der Fall war im Frühjahr bekanntgeworden und hatte an Europas größtem Universitätsklinikum für eine Menge Ärger gesorgt. Damals hatte sich ein Mitarbeiter des Professors in verschiedenen Medien zu den Tests mit der Pille geäußert. Wie sich jedoch herausstellte, war der Mitarbeiter kein Mediziner, sondern lediglich ein Student, der seine Doktorarbeit plante. Nach Angaben der Charité war er auch nicht berechtigt, Erklärungen für das Klinikum abzugeben.
Die Charité zog schon bald Konsequenzen und erstattete wenig später Anzeige. Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, nun sagte, laufen die Ermittlungen gegen den Professor dazu noch. Zunächst müssten die Ergebnisse der Durchsuchungen vor mehreren Wochen abgewartet werden. Erst dann könne man sagen, ob sich die Vorwürfe erhärten ließen. Die Beurlaubung habe auf diese Ermittlungen keinen Einfluss.
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