22.10.2009
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Transsexueller Ex-Soldat: Brust-OP wird doch gezahlt

(mia) – Überraschende Wendung im Fall Sarah Jane Smith: Die Krankenkasse zahlt dem transsexuellen Ex-Soldaten nun doch eine Brust-OP.

Sarah Jane Smith
Der transsexuelle Ex-Soldat bekommt seine Brust-OP nun doch von der Krankekasse.
© dpa

Die Geschichte ging durch die Medien, die "Bild"-Zeitung, "Spiegel" und viele mehr verfolgen das Schicksal der 51-Jährigen, die mittlerweile seit drei Jahren als Frau lebt. 2006 wandte sich der mit einer Deutschen verheiratete Brite nach vielen Jahrzehnten im falschen Körper an einen Psychologen und begann, Hormone zu nehmen.

Zwar bekam er danach Brüste, allerdings wuchsen diese stark zur Seite. Selbst mit Corsagen und BH ließ sich kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Eine 6.000 Euro teure Brust-OP wäre nötig. Dafür fehlt der berufsunfähigen Hartz-IV-Empfängerin jedoch das Geld. Als sie die Operation bei ihrer Krankenkasse DAK beantragte, lehnte diese ab, den Eingriff zu bezahlen. Smith ging vor Gericht.

Jetzt steht laut "Spiegel online" fest: Die Kasse zahlt doch. Beim Prozessauftakt vor dem Sozialgericht Hannover einigten sich die beiden Parteien auf eine Untersuchung des Medizinischen Dienstes, der für Krankenkassen Entscheidungen vorbereitet. Dass Smith dabei als "genetische Frau" betrachtet wurde, kam ihr zugute: "Diese Untersuchung hat ergeben, dass es tatsächlich eine Fehlstellung der Brüste gibt", so DAK-Sprecher Bodanowitz zu "Spiegel Online". Das Gutachten kam deshalb zu dem Schluss, dass diese ungesunde Fehlstellung operiert werden muss.

Die Kasse schloss sich dieser Einschätzung an. Einen Prozess um die Brüste wird es nun also nicht geben. Körbchen-Größe und Implantate hat Smith zusammen mit ihrem Arzt bereits ausgesucht. Wann sie sich unters Messer legen wird, steht aber noch nicht fest. In dieser Woche wird der Ex-Soldat zunächst am Bauch operiert, aus medizinischen Gründen wird Smith dort Fett abgesaugt.

Schon als Schüler fühlte sich Smith eher als Mädchen. Später als Soldat trug er heimlich BHs unter der Uniform. Er heiratete, lief aber auch dann am liebsten in High Heels und geschminkt durchs Haus, wenn seine Frau nicht zu Hause war. Erst 2003, als das Paar schon in Deutschland lebte, fand seine Frau durch Fotos von einer Party alles heraus und ließ sich scheiden.

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Imnotme - 02.11.2009, 16:37

Ich wäre durchaus bereit mehr zu löhnen, wenn ich sicher wäre, dass der Betrag auch wirklich für meine Behandlung verwendet wird.

RSC - 02.11.2009, 11:22

"Alkohol und Drogenabhängige sollten ihren Entzug selbst bezahlen, denn ich kenne einige, die eine teue Therapie nach der anderen genehmigt bekommen, um gleich danach wieder munter an der Flasche /Nadel zu hängen. Migranten, die hie... gesamten Beitrag lesen

Imnotme - 02.11.2009, 09:55

Wer selbst von solchen Eingriffen nicht betroffen ist, sollte sich da raushalten. @AndiCH Ich bin selber transsexuell, gehe den umgekehreten Weg als der Ex-Soldat, um den es hier geht. Kein Aussenstehender kann nachvollziehen, welch innere K&a... gesamten Beitrag lesen

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