Blumen für den Herrn: Die neuen Männer-Düfte

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"Die Düfte sind sehr verführerisch, üppig-exotisch und charismatisch", beschreibt Ruppmann den Trend. Doch genau so, wie die Damen gerne ein paar maskuline Nuancen in ihren Düften aufnehmen, spielen die Parfümeure in diesem Herbst mit femininen Noten in den eigentlich so männlich-markanten Kreationen, sagt Claudia Pilatus vom Parfümerieverbund Beauty Alliance in Bielefeld.
So finden sich bei "Jil Sander Man" beispielsweise Lavendel und Veilchen in der Kopfnote. "R.S.V.P." von US-Designer Kenneth Cole setzt neben Grapefruit, feuchtem Gras und Pfeffer ebenfalls auf Lavendel, während "Tom Ford For Men" mediterrane Zitrusnoten mit Basilikum, Veilchenblättern und Ingwer verbindet.
Mit Anklängen an stark geröstete Mokkabohnen versucht "intimately Beckham night men" seine Anteile an Jasmin und Veilchen maskuliner erscheinen zu lassen, während Sean John bei "Unforgivable" die fruchtig-blumigen Noten aus Zitrusfrüchten, Iris, Salbei und Lavendel mit Sandelholz, Amber und Tonkabohne abrundet.
Und auch "Calvin Klein Man" passt sich ganz dem Trend der würzig-holzigen Basis an: Zypresse, Sandelholz und Moschus sollen "den modernen Mann neu definieren": Einen Mann, der mit Mandarine und Veilchen in der Kopfnote zwar auch mal zum Anbeißen fruchtig riecht, dabei aber niemals verweichlicht daher kommen darf.
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