22.04.2008
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Sommerhaut ohne Flecken: Selbstbräuner richtig auftragen

Berlin (dpa/tmn) - Selbstbräuner lassen bei richtiger Anwendung die Winterblässe verschwinden. Doch das richtige Auftragen will gelernt sein. Bisweilen wird die Bräunung fleckig und ungleichmäßig.

Beauty
Wenn Selbstbräuner nicht richtig aufgetragen wird kann es zu hässlichen Flecken kommen.
© Archiv
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"Der Effekt eines Selbstbräuners hängt immer davon ab, wie die Haut gepflegt ist", sagt der Visagist René Koch aus Berlin. Ein gleichmäßiges und streifenfreies Ergebnis lasse sich nur auf einer ausreichend feuchten und glatten Haut erzielen.

Besondere Vorbereitung brauchen daher zum Beispiel die Knie und Ellenbogen. Auch Stirn und Nasenflügel sind oft leicht verhornt, auch wenn raue Stellen dort nicht zu sehen sind. "Solche rauen Stellen nehmen die Farbe des Selbstbräuners viel stärker an", warnt der Experte. Daher sollten die Hornschüppchen vor dem Auftragen des Selbstbräuners mit einem sanften Peeling entfernt werden.

Anschließend sollte eine pflegende Creme aufgetragen werden - "am besten eine mit dem Harnstoff Urea und mit Hyaluronsäure", sagt Koch. Solche Cremes gibt es in der Drogerie zu Preisen ab zehn Euro. Da Urea-haltige Creme in verschiedenen Stärken angeboten wird, sollten sich Kunden vor dem Kauf aber immer beraten lassen.

Erst nach Peeling und Creme kommt der Selbstbräuner auf die Haut. "Der Selbstbräuner sollte großzügig aufgetragen und dann schnell verstrichen werden. Und man sollte für eine gleichmäßige Färbung nie zu lange auf einer Stelle verweilen." Wer etwa zunächst Tupfer des Selbstbräuners auf verschiedene Hautpartien gibt und erst dann verreibt, riskiert schon dunkle Flecken. Nach der Behandlung, sollten in jedem Fall die Hände gut gewaschen werden. Andernfalls könnten Verfärbungen an den Fingernägeln auftreten. Wer sicher gehen will, sollte Einweg-Handschuhe tragen, empfiehlt Koch.

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Benutzen Sie Selbstbräuner?

Im Handel erhältlich sind Selbstbräuner als Lotion, Gel, Creme oder Emulsion. Bei öliger Haut empfiehlt Koch, Lotion oder Gel zu verwenden, da diese Alkohol enthalten. Bei Mischhaut sollte der Kunde zur Emulsion und bei trockener Haut zu der - meist gehaltvolleren - Creme greifen.

Vom Selbstbräuner-Spray rät Koch dagegen wegen des großen Aufwands ab: "Zum Beispiel müsste man dann auf jeden Fall die Augenbrauen abkleben und am Haaransatz noch vorsichtiger sein als mit den anderen Produkten." Die weit verbreitete Angst, Selbstbräuner könnten die Poren verstopfen und die Haut verschlechtern, ist laut Koch unbegründet: "Selbstbräuner sind besser als ihr Ruf."

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