Was eine gute Kosmetikerin ausmacht
Doch nicht überall sind qualifizierte Hände am Werk - schließlich reicht für die Eröffnung einer Kosmetikpraxis schon ein Gewerbeschein. Eine kleine Checkliste erleichtert jedoch die Wahl des Instituts.
Ausbildung
Eine umfassend ausgebildete Kosmetikerin hat ihr Handwerk zwei Jahre lang an einer Schule gelernt - vorzugsweise an einer staatlich anerkannten. Das Zertifikat hängt sie in der Regel gut sichtbar in ihrem Institut auf. Es gibt auch Crash-Kurse für Kosmetikerinnen. Doch in sechs oder zwölf Wochen sind die Finessen der Hautbehandlung kaum zu erlernen. Von Titeln wie "Fachkosmetikerin" und "Diplom-Kosmetikerin" sollten sich Kundinnen nicht blenden lassen: Sie sind keine Garantie für eine zweijährige Ausbildung.
Ein Hinweis auf mangelnde Ausbildung kann die Verwendung des Wortes 'Salon' sein. Eine voll ausgebildete Kosmetikerin würde ihr Geschäft zumindest nie so nennen, sondern immer 'Praxis' oder 'Institut'.
Hygiene
Eine gewissenhafte Kosmetikerin hat in ihrer Praxis ein Desinfektionsbad und einen Sterilisator für die Instrumente stehen. Kanülen zum Öffnen von Mitessern und Talgeinlagerungen (Milien) sollte sie nur einmal benutzen, also für jede Patientin frisch aus der sterilen Verpackung schälen, sagt Elisabeth Rowe, Hautärztin in Berlin-Zehlendorf. Auch sollten gebrauchte Handtücher nicht zum Trocknen auf der Heizung herumliegen.
- Viele der genannten Hinweise woran man e... | streifenkatz, 25.07.2008, 11:55
- Kann ich nur empfehlen. Aber ich gehe ni... | Supernatural, 28.05.2008, 12:41

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