Viele Einstellungen: Bei Skischuh kein Qualitätszeichen
Das bedeute aber nicht, dass der Skifahrer dadurch weniger Komfort hat, berichtet der Verein für Konsumenteninformation in Wien im österreichischen Testmagazin "Konsument". Der Verein prüfte sportliche Skischuhe in der Preisklasse von 300 bis 400 Euro. Bei diesen Modellen stimme insgesamt die Qualität.
Nur eines der getesteten Modelle sei zum Beispiel mit einer sogenannten Gehfunktion ausgestattet gewesen, bei der im Knöchelbereich ein Gelenk freigeschaltet werden kann. Von allen getesteten Schuhen - also auch die ohne spezielle Gehfunktion - erhielt aber nur ein einziges Modell bei der Bewertung des Gehens oder Stehens eine schlechtere Note als "gut", erläutert der Verein.
Bei der Auswahl der Schuhe orientieren sich Wintersportler am besten an ihrer normalen Schuhgröße. Wichtig sei aber auch die Breite: Die Leisten- oder Vorfußbreite liege bei den meisten Modellen zwischen 98 und 105 Millimetern. Skiläufer mit einem sehr breiten oder schmalen Fuß sollten den Händler darauf hinweisen.
Die auf der Außenschale angegebenen Zahlen helfen Kunden dagegen kaum weiter, so der Verein. Sie bezögen sich auf die Sohlenlänge in Millimetern, was für die Einstellung der Bindung wichtig ist. Diese Zahl gebe aber keinen Anhaltspunkt für die Länge des Innenschuhs.
Die andere Zahl beziehe sich auf den sogenannten Flex - sie gibt die Steifheit des Schuhschaftes an. Je höher die Zahl, desto direkter sei die Kraftübertragung auf den Ski. Allerdings sei dieser Flex-Index nicht genormt, warnen die Verbraucherschützer. Deshalb könne der Wert nur zwischen Modellen derselben Marke verglichen werden.
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