Am 3. November ist Weltmännertag

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Anders als der Vatertag, der am dritten Sonntag im Juni vom starken Geschlecht vornehmlich als Grund für eine ausgiebige Kneipentour genutzt wird, geht es beim Weltmännertag um existentiellere Dinge: Die Gesundheit der Männer. Deren Lebenserwartung ist immer noch durchschnittlich um sieben Jahre niedriger als die der Frauen.
Ins Leben gerufen wurde der erste Men's World Day von Andrologen (Männerkundlern) der Universität Wien und der Gorbatschow-Stiftung. Schirmherr ist der ehemalige sowjetische Präsident Michail Gorbatschow, der mit der Einführung dieses Aktionstages das Gesundheitsbewusstsein der Männer stärken wollte.
Zu Recht: Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, bemängelte die Landesvertretung der Ersatzkassen (vdek) erst kürzlich wieder, dass weniger als ein Viertel der Männer die kostenlosen ärztlichen Früherkennungs-Untersuchungen in Anspruch nehmen - bei den Frauen sei das Verhältnis genau umgekehrt: Drei Viertel nutzen die Angebote.
Anscheinend sind viele Männer tatsächlich mehr um das Wohl ihres Autos besorgt, als um ihre Gesundheit, denn der Wagen kommt regelmäßig zur Inspektion.
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