In der Wirtschaftskrise werden Freunde wichtiger

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Das ist das Ergebnis einer Emnid-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh. Zugleich hätten aber auch materielle Werte wie Einkommen, Wohlstand und Sicherheit jetzt an Bedeutung gewonnen. Eine große Mehrheit der mehr als 1.000 im Oktober befragten Bürger wünscht sich einen stärkeren Ausgleich zwischen Arm und Reich, mehr Solidarität von Alt und Jung oder die bessere Integration von Ausländern.
Allerdings bezweifeln die meisten der Befragten, dass die Krise den sozialen Zusammenhalt tatsächlich verbessern wird. Nur jeder Dritte glaubt, dass für die Wirtschaft künftig langfristige Wohlstandssicherung wichtiger als kurzfristiger Gewinn sein wird.
Jeder vierte Bundesbürger sagt demnach, in den vergangenen Monaten hätten Familie, Kinder oder die Beziehung zu den Eltern an Stellenwert gewonnen. Für jeden Fünften sind stabile persönliche Beziehungen und Freundschaften wichtiger als vor der Krise. Ebenfalls fast jeder Vierte gibt an, dass sich die Krise auf seine persönliche Orientierung und die Frage nach dem Sinn des Lebens ausgewirkt hat. Gleichzeitig sagten aber mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) in der Umfrage, dass für sie durch die Krise auch Einkommen, Sicherheit und Wohlstand wichtiger geworden sind.
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