20 Jahre Gesamt-Berliner Nachtleben

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Die zweite friedliche Revolution, derer man sich dieser Tage erinnert, fand des Nachts statt: in Kellern, Gaststätten und Lagerhallen der moribunden DDR.
Das Stadtleben profitierte vom Leerstand, ungeklärten Eigentumsverhältnissen, anarchischen Zuständen. "Wir haben damals Keller aufgebrochen und anschließend den (DDR-)Kontaktbereichsbeamten zum Bier eingeladen", erinnert sich Tanith, Techno-DJ der ersten Stunde. Mauerfall und Beginn der Technoszene hätten "prima miteinander harmoniert".
Die Wiedervereinigung vollzog sich nicht nur auf den Straßen Berlins, sondern auch im "Tresor", dem "E-Werk" und anderen Clubs. Unter dem Motto "20 years city of change the place to be for music" feiern die Clubcommission Berlin und die Hauptstadtkampagne "be Berlin" an diesem Wochenende mit etlichen Partys zwei Jahrzehnte Gesamt-Berliner Nachtleben.
Tatsächlich wäre die Entwicklung zur Clubmetropole ohne den Mauerfall nicht denkbar gewesen, sagt Tobias Rapp, "Spiegel"- Redakteur und Autor des Buches "Lost and Sound - Berlin, Techno und der Easyjetset".
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