Appell zum Kauf fair gehandelter Blumen zum Muttertag
Vor allem Rosen stammten meist aus Lateinamerika und aus Afrika, wo sie oft unter schlechten Arbeits- und Umweltbedingungen gezüchtet und geerntet werden, teilte die Verbraucher Initiative in Berlin mit. Niedrigste Löhne, keine geregelten Arbeits- und Pausenzeiten sowie Kurzzeitarbeitsverträge seien an der Tagesordnung. Der starke Einsatz von Pflanzenschutzmitteln belaste die Gesundheit der Arbeiter und die Umwelt erheblich.
Verbraucher sollten deshalb lieber Blumen aus umweltverträglicher und sozial gerechter Produktion kaufen. Sie tragen ein FLP-Siegel, Rosen aus fairem Handel das Fairtrade-Siegel. Für Rosen mit dem Fairtrade-Siegel zahlen Importeure einen festgelegten Aufschlag von zwölf Prozent auf den Importpreis, wie Fairtrade in Köln mitteilte. Ein Komitee aus Vertretern der Arbeiter und der Geschäftsführung entscheide über die Verwendung der Prämiengelder etwa für verbesserte Arbeitsbedingungen oder zur besseren Wassernutzung.
Fairtrade-Rosen gibt es demnach bundesweit bei Blume 2000, Blumen Risse und in den Rewe-Supermärkten, regional bei Tengelmann in Bayern, Edeka in Baden-Württemberg sowie bei tegut in Hessen.
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