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Gier, Eitelkeit und Co: Die Todsünden beim Sex

Streitendes Paar
Er will einfach immer und überall - auf Dauer konnte das gar nicht gutgehen...
© Archiv

Todsünde Eitelkeit: "Er musste sich die ganze Zeit im Spiegel anschauen."

Monika gabelte Klaus in einer Bar auf. Groß, breite Schultern, durchtrainiert. Typ Arnold Schwarzenegger. Sie war begeistert und nahm ihn mit nach Hause. Schon im Taxi fingerte er Monika hemmungslos. Als sie in der Wohnung ankamen, trug er sie zu ihrer Verwunderung vom Schlaf- ins Wohnzimmer. Warum, wurde ihr schnell klar: "Er hat meinen Spiegel ernsthaft so hingestellt, dass er sich [...] darin betrachten konnte. Und das hat er auch getan, die ganze Zeit." Er wollte sich beim Sex sehen, unfassbar für Monika.

Sie drehte sich so, dass er mit dem Rücken zum Spiegel lag. Auch das half nicht und er verdrehte den Kopf wie ein liebeskranker Flamingo, der seinen Partner nicht mehr finden konnte. Ohne Spiegel war er verloren.

Zu viel für Monika. Nach seinem Orgasmus zählte sie langsam auf 30 und meinte lässig zu dem selbstverliebten Fitness-Fanatist: "Du, Klaus, Du kannst hier nicht schlafen. Mein Freund kommt so in ner halben Stunde."

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Todsünde Maßlosigkeit.   

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