Leder - zweite Haut für Macht, Luxus und Luder
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"Leder steht für Kraft, Männlichkeit, Gewalt, Macht, Verführung und Erotik" sagt die Kunsthistorikerin Rosita Nenno. Die verborgenen Botschaften der Lederbekleidung entschlüsselt vom Freitag (25. April) an die erste Mode-Ausstellung im Deutschen Ledermuseum (DLM) in Offenbach: "Leder Macht Lust". Es ist eine Wanderung zwischen Uniformen, Designermode und Rotlichtmilieu.
Für die Heldenbotschaften hat Kuratorin Nenno schwere Jacken und Mäntel aus den Anfängen von Automobil- und Luftfahrt ausgewählt.
"Die ersten Autofahrer und Piloten haben schnell die Schutzfunktion erkannt: robust, wind- und wasserabweisend, haltbar", zählt Nenno die Vorteile auf. Die Kluft unterstreicht das männliche Image. Fotos des "Roten Baron" Manfred von Richthofen und Fliegerinnen wie Amelia Erhart und Beate Uhse illustrieren das Selbstbewusstsein der Pioniere.
"Den Frauen diente der Lederblouson als Zeichen der Emanzipation", erläutert Nenno. In diese Reihe ordnet die Ausstellung auch die Jacke ein, die Schauspielerin Hannelore Elsner als "Die Kommissarin" trug.

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