Nordisch kühl: Filippa Knutssons simpler Chic
Mit blonden Haaren, klaren Zügen und blauen Augen verkörpert die Schwedin selbst perfekt den puren, typisch nordischen Stil ihrer Entwürfe, die unter der Marke Filippa K. weltweit verkauft werden. Mode ist ihr von Kindesbeinen an vertraut - dem Vater gehörte ein schwedisches In-Label. Knutsson selbst startete, nachdem sie sechs Jahre in der elterlichen Firma gearbeitet hatte, 1993 zusammen mit ihrem damaligen Ehemann Patrik Kihlborg die eigene Marke. Aus einer klaren Vision und Zeichnungen am Küchentisch entstand der Filippa-K.- Stil: Edle, pure und bezahlbare Mode. Mit einem Laden in Hamburg hat die 43-Jährige am Donnerstag das fünfte Filippa-K.-Geschäft in Deutschland eröffnet. Sie lebt mit ihren drei Kindern in Stockholm.
Filippa Knutsson, was war für Sie die Initialzündung in der Mode?
Knutsson: Das ist eine etwas schwierige Frage, weil ja meine beiden Eltern in der Mode waren, und ich somit immer schon damit zu tun hatte. Als ich 15 war, habe ich auf jeden Fall entschieden, dass ich etwas mit Mode machen wollte. Aber ich wusste noch nicht genau, was, ob ich nicht etwa für ein Modemagazin arbeiten sollte. Konzepte haben mich damals noch mehr als Design interessiert. Ich glaube sogar, dass das Machen einer Marke dem Machen eines Magazins in gewisser Weise ähnelt. Ich bin in London aufgewachsen, aber die französische Elle mit ihrem frischen Stil war mein Ideal.
Ihr Verständnis von Mode scheint ja stark vom Ideal der modernen, flexiblen, zwischen vielen Rollen wechselnden Frau beeinflusst zu sein. Im Sinne von Chanel, die sagte, eine Frau müsse jederzeit in der Lage sein, im Laufen einen Bus zu erreichen.






















