04.11.2009
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Lob von allen Seiten für Merkels Rede in den USA

Washington/Berlin (dpa) - Lob in den USA und auch die heimische Opposition ist durchaus angetan: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat für ihre historische Rede vor dem US-Kongress fast nur gute Noten erhalten.

Merkel im US-Kongress
Voller Begeisterung: US-Vizepräsident Joe Biden nach der Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kapitol in Washington.
© dpa

Insbesondere die US-Demokraten fühlen sich von Merkels Appell zu mehr Klimaschutz-Anstrengungen unterstützt. Nach Merkels Rückkehr flog am Mittwochabend der neue Außenminister Guido Westerwelle (FDP) in Richtung USA ab. Nachdem bei Merkels Visite am Dienstag in den deutsch-amerikanischen Beziehungen noch alles zum Besten schien, muss der FDP-Chef bei seinem ersten Washington-Besuch im neuen Amt den überraschend geplatzten Opel-Verkauf zur Sprache bringen. Für das Scheitern trägt der US-Mutterkonzern General Motors die Verantwortung.

Der Beifall für Merkels Rede hielt auch am Mittwoch in den USA an. Der Aufruf der Kanzlerin zu einschneidenden Begrenzungen des CO2-Ausstoßes habe geholfen, demokratische Vorstöße zu einem Klimaschutz-Gesetz "in Schwung zu halten", zitierte die "Washington Post" am Mittwoch Senator John Kerry. Er ist einer der Hauptinitiatoren einer Vorlage zur Reduzierung der Treibhausgase, die als Verursacher der globalen Erwärmung gelten.

Merkel hatte sich bei einem eintägigen Besuch in Washington am Dienstag - 20 Jahre nach dem Mauerfall - in einer historischen Rede vor beiden Häusern des Kongresses für die amerikanische Hilfe bei der Wiedervereinigung bedankt. Die CDU-Politikerin, die am Mittwoch nach Berlin zurückkehrte, warb in ihrer Rede aber auch eindringlich für einen Erfolg bei der Weltklimakonferenz im Dezember in Kopenhagen.

Beifall kam daheim auch aus den Reihen von SPD und Grünen. Die Regierungschefin habe "ihre Chance genutzt", sagte SPD-Fraktions-Vize Gernot Erler am Mittwoch im Sender RBB. Sie habe glaubwürdig und authentisch über ihre eigene "Erfahrung der Unfreiheit" in der DDR gesprochen. Die Grünen-Außenexpertin Kerstin Müller begrüßte, dass Merkel beim Klimaschutz und dem gemeinsamen Vorgehen "Klartext" geredet habe. Die Äußerungen zu Afghanistan seien dagegen wenig konkret gewesen, sagte die Parlamentarierin. Insgesamt habe die Regierungschefin Impulse für das transatlantische Verhältnis gesetzt.

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Meinungen zum Thema (587) in Ausland
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giovannibastanz - 05.11.2009, 15:16

@papibester: Seite 83. Da mußt du dir nichts draus machen. Was Wirtschaftswachstum ist kann er nicht wissen. Für ihn ist es dann , wenn zwei Bier zu viel in der Kneipe getrunke hat. Da er wahrscheinlich von Transfer lebt, sonst hä... gesamten Beitrag lesen

giovannibastanz - 05.11.2009, 15:11

@Bakuba: Da du einen Beitrag des Zentralorgans der ehem. FDJ hier eingestellt hast, mal ein Wort zu Demokratie und Pressefreiheit: Könntest du dir vorstellen, in der damaligen DDR hätte jemand irgendeinen ideologischen Sch... dreck in di... gesamten Beitrag lesen

Bakuba - 05.11.2009, 11:55

Dreißig Abgeordnete geleiteten die Bundeskanzlerin in den Kongreßsaal in Wa­shington, eine Viertelstunde wurde geklatscht, 17mal ihre Rede mit Beifall unterbrochen, am Schluß standen die 500 Abgeordneten und Senatoren auf und ri... gesamten Beitrag lesen

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