24.11.2009
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39 Tote bei Massaker auf den Philippinen

Manila (dpa) - Nach dem grausamen Massaker auf den Philippinen sind 15 weitere Leichen entdeckt worden. Das Blutbad von Montag, dem offenbar eine Familienfehde um politische Ämter zu Grunde liegt, hat damit mindestens 39 Menschenleben gefordert.

Massaker auf den Philippinen
Philippinische Ermittler am Fundort der Leichen.
© dpa

Die Polizei entdeckte die verscharrten Leichen in der Umgebung der Stadt Ampatuan in der Provinz Maguindanao, rund 930 Kilometer südlich von Manila. Die Opfer hätten alle zahlreiche Schusswunden gehabt.

Mehr als 100 Bewaffnete hatten am Montag einen Autokonvoi mit Angehörigen und Sympathisanten des Mangudadatu-Clans überfallen. Die Familie wollte die Papiere für die Kandidatur eines Angehörigen bei den Gouverneurswahlen einreichen. Verdächtigt werden nach Angaben des Militärs Angehörige des Ampatuan-Clans, deren Patriarch das Amt zur Zeit inne hat. Unter den Toten sind zahlreiche Journalisten und Menschenrechtsanwälte.

Die Regierung hatte am Dienstag den Ausnahmezustand über die Region verhängt, um Racheakte zu unterbinden. Sie entsandte hunderte zusätzliche Soldaten in das Unruhegebiet.

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Meinungen zum Thema (8) in Ausland
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Dieter69 - 25.11.2009, 08:25

Das ist noch Politik.

Allesgut146 - 25.11.2009, 09:31

Eigentlich sind die ständigen Unruhen nur im Norden der Philippinen. Dort leben Moslems und die bringen ständig Christen um. Der Anteil der Muslime dort liegt bei 5%, vergleichbar wie in Deutschland. Sie kämpfen dort für Ihren eig... gesamten Beitrag lesen

RICHINESE - 24.11.2009, 14:08

@gorg und jimmypiffpaff: Gehts hier um Jahrhunderte oder um Menschenleben? Vielleicht liegt es nicht nah genug an Europa (wie Jugoslawien) und es gibt auch kein Erdöl dort. Aber auf den Philippinen kracht es regelmäßig. Leider trifft ... gesamten Beitrag lesen

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