56 Anhänger der Opposition in Simbabwe festgenommen
Nach Angaben der MDC wurden bei gewaltsamen Übergriffen gegen die Opposition nach den umstrittenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen Ende März bereits 32 ihrer Anhänger getötet. 30 weitere MDC-Anhänger würden noch vermisst, sagte der Sprecher von MDC-Chef Morgan Tsvangirai, George Sibotshiwe, in Johannesburg.
Vertreter der simbabwischen Opposition trafen sich unterdessen in Angola mit dem angolanischen Präsidenten José Eduardo dos Santos, um über die Entsendung von Friedenstruppen zu verhandeln. "Wir haben volles Vertrauen, dass Präsident dos Santos versteht, dass die Lage schrecklich ist und etwas getan werden muss, um die Gewalt einzudämmen", sagte Tsvangirai-Sprecher Sibotshiwe.

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Dos Santos ist der Chef des Sicherheitsausschusses der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC). Tsvangirai hatte die SADC am Samstag um die Entsendung von Friedenssoldaten gebeten, nachdem er seine Teilnahme an einer Stichwahl um die Präsidentschaft unter Bedingungen bekannt gegeben hatte. Dos Santos gilt als Vertrauter des 84-jährigen Robert Mugabe, der Simbabwe seit 1980 regiert und nun eine sechste Amtszeit anstrebt.
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