03.05.2008

UN-Konvention für Rechte von Behinderten

New York (dpa) - Eineinhalb Jahre nach der Annahme durch die UN-Mitgliedsstaaten tritt heute die internationale Konvention für die Rechte Behinderter in Kraft. Alle Unterzeichnerländer werden darin zu einer behindertenfreundlichen Politik verpflichtet.

Barrierefreiheit im Stadion
Menschen mit Handicaps sollen durch die neue UN-Konvention besser ins öffentliche Leben eingebunden werden.
© dpa
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Wie die Vereinten Nationen am Freitag in New York mitteilten, haben seit März vergangenen Jahres 127 Länder das Dokument unterzeichnet, in 25 Ländern wurde es ratifiziert. Weltweit gibt es mindestens 650 Millionen Menschen mit Behinderung.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte das Inkrafttreten der Konvention einen "historischen Augenblick" genannt. Sie werde ein machtvolles Instrument sein, um die Hürden für Menschen mit Behinderung abzubauen und allen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, ließ er erklären.

Der internationale Menschenrechtsvertrag war im Dezember 2006 einstimmig von der UN-Vollversammlung beschlossen worden. Er tritt nach einer Frist von 30 Tagen automatisch in Kraft, sobald das 20. Land die Vereinbarung ratifiziert hat. Das hatte Ecuador am 3. April getan.

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