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Was passiert, wenn nichts passiert?

Mallorca
Am "Ballermann" auf Mallorca tummeln sich ohnehin mehr deutsche Touristen als einheimische Spanier. Das muss sich auch Dionys Jobst gedacht haben, als er 1993 vorschlug, die beliebte Ferieninsel zu kaufen.
© dpa

Die Mallorca-Idee

Mit einer der abstrusesten Ideen aller Zeiten sorgte der CSU-Politiker Dionys Jobst im Jahr 1993 für das Sommerlochthema schlechthin: Im Gespräch mit einem Reporter der "Bild"-Zeitung äußerte der damalige Bundestagsabgeordnete den Vorschlag, Deutschland solle Mallorca - der Deutschen liebste Ferieninsel - zum Preis von 50 Milliarden Mark kaufen und zum 17. Bundesland erklären. Als neuen Namen für die Hauptstadt der eingemeindeten Mittelmeerinsel schlug Jobst Palmenhausen vor.

Die "Bild"-Zeitung griff Jobsts Idee begeistert auf und wandelte sie prompt zur Schlagzeile des Sommers um: "Verrücktester Vorschlag aus Bonn – Mallorca soll deutsch werden. Erbpacht auf 99 Jahre. Palma heißt dann Palmenhausen." Eine Welle der Empörung rollte daraufhin durch Europa - vor allem Spanien war wenig begeistert vom Ansinnen Jobsts. Dieser beteuert heute übrigens, dass er damals lediglich einen Scherz gemacht habe. Dass ihn dieser Scherz kurzzeitig berühmt und langfristig zum unumstrittenen "König des Sommerlochs" machte, steht außer Frage.

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