Was passiert, wenn nichts passiert?

© dpa
Balkonien statt Italien
Zwei Jahre nach der herzergreifend inszenierten ersten Begegnung Schröders mit seinen Ost-Cousinen war es abermals unser damaliger Regierungschef, der die Schlagzeilen des Sommerlochs beherrschte. Im Jahrhundertsommer des Jahres 2003 war es die Diskussion um Schröders geplanten Italienurlaub, welche die von Rekordtemperaturen ohnehin schon kochenden Gemüter noch zusätzlich erhitzte. Der Grund: Eine deutschenfeindliche Aussage des italienischen Tourismus-Staatssekretärs Stefano Stefani.
Stefani - ein Mitglied der rechtspopulistischen Partei Lega Nord - hatte die Deutschen in einem Beitrag für die Parteizeitung "La Padania" als "diese einförmigen, supernationalistischen Blonden", die alljährlich "lärmend über unsere Strände herfallen", bezeichnet. Eine derartige Beleidigung durfte natürlich auf keinen Fall hingenommen werden. Als eine Entschuldigung seitens Stefanis und der italienischen Regierung ausblieb, zog Schröder die Konsequenz: Er sagte seinen Urlaub in Italien ab und verbrachte ihn stattdessen im heimischen Hannover - sehr zur Enttäuschung seiner Cousinen, die ihn ersatzweise auch nach Eisenach eingeladen hatten.
Nach Lafontaine-OP: Linke-Reformer drängen
Die Linkspartei kommt nach der Diskussion um die Zukunft von Parteichef Oskar Lafontaine nicht zur Ruhe. Während... mehr
Aufräumarbeiten nach schweren Überschwemmungen in England
Nach den schwersten Regenfällen in Großbritannien seit Beginn der Wetteraufzeichnungen haben im Nordwesten Englands... mehr



























