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Was passiert, wenn nichts passiert?

Papst Benedikt XVI. Superstar

Als der aus Bayern stammende Kardinal Joseph Ratzinger im April 2005 zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt wurde, titelte die "Bild"-Zeitung voller Euphorie "Wir sind Papst!".

Papst Benedikt
Der frisch gewählte Papst Benedikt XVI. begeisterte unter anderem mit knallroten Schuhen (an Lupe großklicken).
© dpa

Als sich der neu gekürte Superstar Benedikt XVI. dann am 24. Juni im dunklen Cabriolet und mit einer Sonnenbrille auf der Nase zu seinem ersten Staatsbesuch im römischen Quirinalpalast - dem Amtssitz des italienischen Präsidenten - kutschieren ließ, war das in der nachrichtenarmen Sommerzeit zweifellos ebenfalls eine Meldung wert.

Das Bild vom Sonnenbrille tragenden Papst ging daraufhin schnell um die Welt. Der Name des vor der gefährlichen UV-Strahlung schützenden Accessoires war auch bald bekannt: Es handelte sich angeblich um eine topmoderne Sonnenbrille der Marke Serengeti-Bushnell. Seither sorgte "Papa Ratzi", wie die "Bild"-Zeitung ihn taufte, mit der Wahl seiner Kleider immer wieder für Furore - sei es mit seinen knallroten Prada-Schuhen oder mit seinen variierenden Kopfbedeckungen. Der Beliebtheit des frisch gebackenen Kirchenoberhauptes tat dies allerdings keinen Abbruch: Begeistert jubelten die Massen ihrem neuen katholischen Idol bei seinem ersten Deutschlandbesuch im August 2005 zu.

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