Was passiert, wenn nichts passiert?

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Alljährlich im Sommer - und immer öfter auch zu anderen Jahreszeiten - sucht es die Medienwelt heim und bringt Journalisten im ganzen Land in Zugzwang: Denn worüber soll man bloß schreiben, wenn an der Nachrichtenfront dank politischer und allgemeiner Sommerpause so gar nichts Berichtenswertes passiert? Die unausweichliche Konsequenz: Die kuriosesten Begebenheiten und die abstrusesten Ideen von Hinterbänkler-Politikern sind mit einem Mal eine Schlagzeile wert und werden zu langen Artikeln aufgebauscht.
Da gab es beispielsweise mal einen extrem gefährlichen "Killer-Kaiman" namens Sammy, der die Anwohner eines Baggersees bei Dormagen in Angst und Schrecken versetzte. Ein unheimlich wichtiger Politiker der CSU hatte einst eine geniale Idee, die der Deutschen liebste Ferieninsel betraf. Und auch die neu entdeckten Verwandtschaftsbeziehungen eines ehemaligen deutschen Regierungschefs sorgten schon für allerlei Furore.
Was alle Sommerlochgeschichten gemeinsam haben, ist, dass sie über einen hohen Unterhaltungswert gepaart mit inhaltlicher Irrelevanz verfügen. Auf den nächsten Seiten haben wir Ihnen deshalb einige der skurrilsten und unterhaltsamsten Sommerlochgeschichten der letzten zwanzig Jahre zusammengestellt. Für diejenigen, die gerne einmal hautnah ein echtes Sommerloch erleben möchten, empfiehlt sich übrigens ein sommerlicher Ausflug nach Rheinland-Pfalz - in das nicht weit von Mainz entfernte 450-Seelen-Dorf Sommerloch.
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