Schock und Trauer: Amerika rätselt über Blutbad

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Erst die Kugeln einer zivilen Polizistin konnten Major Nidal Malik Hasan stoppen, der nach Afghanistan entsandt werden sollte. Amerika rätselt fassungslos: War es Angst vor dem Einsatz, Hass aufs Militär, Lebensfrust oder doch religiöse Verblendung? Warum wurde Hasan zum Mörder an Soldaten, denen er eigentlich helfen sollte?
Einen Tag nach dem schlimmsten Blutbad auf einer amerikanischen Militärbasis wurde auf allen US-Stützpunkten weltweit mit einer Schweigeminute der Toten gedacht. "Es ist ein Tritt in die Magengrube", sagte am Freitag Heeres-Stabschef General George Casey. Die Streitkräfte wollten aus dem Vorfall lernen "und uns dem anpassen". Zunächst habe die Tat keinen Einfluss auf die Entsendung von Soldaten. "Das kann sich aber ändern", sagte Casey.
Hasan sollte als Mitglied einer Reserveeinheit, die Soldaten mit psychischen Störungen betreut, in Afghanistan stationiert werden, stellte Heeressprecherin Catherine Abbot klar. Zuvor hatte es aus unterschiedlichen Quellen geheißen, er solle in den Irak.
Nichts hatte auf das Blutbad hingedeutet, als der Mann aus Virginia am Donnerstag um die Mittagszeit aus zwei Pistolen plötzlich das Feuer eröffnet. Der Kugelhagel trifft Soldaten in einem Gebäude, in dem vor Auslandseinsätzen ihre Gesundheit überprüft wird. Menschen werfen sich auf den Boden, Panik bricht aus. Als nach wenigen Minuten alles vorbei ist, heulen Sirenen, Soldaten zerreißen ihre Uniformen, um den Stoff als Verbandsmaterial zu nutzen und die Opfer zu versorgen.
@TheLinuxist: Soldaten müssen nach Deiner Meinung gefragt werden ob sie in einen Einsatz möchten? Das ist lächerlich und albern. Sowas hieße die Armee aufgeben.
efcharisto - 24.11.2009, 17:17und Major wird man nicht als Wehrpflichtiger.....
efcharisto - 24.11.2009, 17:17Linux Moralische Bedenken und dann ein paar Leute abknallen??? Wie bescheuert ist das denn?
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