07.11.2009
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Polizistin als Heldin von Fort Hood gefeiert

Washington/Tokio (dpa) - Die USA stehen auch zwei Tage nach nach dem folgenschwersten Massaker innerhalb der US-Streitkräfte weiter unter Schock. Amerika habe in Fort Hood "das Schlimmste" gesehen, was Menschen anrichten könnten.

Barack Obama
Obama: Amoklauf zeigt auch das Beste von USA.
© AFP

Das sagte US-Präsident Barack Obama in seiner am Samstag veröffentlichten Videoansprache. Er ordnete an, die Flaggen am Weißen Haus und allen Bundesgebäuden im Land bis zum Mittwoch, dem Tag der Kriegsveteranen, auf Halbmast zu setzen. Bei dem Amoklauf des Militär-Psychiaters Nidal Malik Hasan auf dem Militär-Stützpunkt Fort Hood in Texas waren am Donnerstag 13 Menschen getötet und weitere 38 verletzt worden. Der Täter, offensichtlich ein streng gläubiger Muslim, soll Augenzeugen zufolge vor dem Blutbad "Allahu Akhbar" (Gott ist groß) gerufen haben.

Obama wird nach Medienberichten aus Tokio seine für kommende Woche geplante Asienreise um einen Tag verschieben, um an den Gedenkfeiern für die Opfer an diesem Mittwoch teilzunehmen. Der US-Präsident sprach in seiner Rede von einem "Verbrechen gegen die Nation". Er lobte Mut und Einsatz der Helfer in Fort Hood. Die "Tragödie" von Fort Hood habe auch "das Beste" in Amerika gezeigt. Soldaten wie Zivilisten seien den Verletzten zu Hilfe geeilt, hätten Hemden in Stücke gerissen, um Wunden zu versorgen. Und schließlich habe jemand - obwohl schon selbst verletzt - den Täter niedergeschossen, lobte der Präsident.

US-Medien feierten die 34-jährige Kimberly Denise Munley als Heldin von Fort Hood. Die städtische Polizistin war es demnach, die den Täter schließlich niederschoss, obwohl sie selbst mehrfach verwundet war. Hasan stieß bei seinem Blutbad auf wehrlose Soldaten, weil das Mitbringen von Waffen in der Militäreinrichtung verboten war.

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efcharisto - 13.11.2009, 08:34

Sind alle Rassisten Psychopathen oder im ZUmkehrschluss alle Psychopathen Rassisten?

100101100 - 12.11.2009, 16:14

efcharisto, Er muss schon aufsteigen wollen, zwagsbefördert wird man nicht. Und jemand, der offen seine ablehnende Haltung zu seiner eigenen Arbeit bei der Armee bekundet, der wird wohl kaum an der eigenen Karriere dort gearbeitet haben. I... gesamten Beitrag lesen

efcharisto - 10.11.2009, 12:41

Auch in Deutschland endet eine "normale" SoldatenKarriere mit 56. Auch in Deutschland ist der Einstiegsdienstgrad für einen Arzt Hauptmann, danach kommt Major... ich mein edr war schon 10 Jahre in der Funktion tätig, dann ist Majo... gesamten Beitrag lesen

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