Kalaschnikow-Erfinder auch im Alter von 90 Jahren aktiv

© AFP
Nicht ohne Stolz sagte Kalaschnikow, dass die seinen Namen tragenden Waffen in 55 Ländern der Erde benutzt würden. In einigen Ländern würden Kinder bereits "Kalasch" genannt, das klinge offenbar gut als Vorname für Jungen.
"Alles muss einfach sein", sagte Kalaschnikow. "Nach diesem Motto habe ich mein ganzes Leben lang gearbeitet und Waffen zur Verteidigung der Grenzen meines Heimatlandes geschaffen." Trotz seines hohen Alters ist der Jubilar noch Chefkonstrukteur in der Kalaschnikow-Fabrik des Waffenproduzenten Ischmasch im zentralrussischen Ijewsk, arbeitet als Berater für den russischen Waffenexporteur Rosoboronexport und ist Präsident des Verbands der russischen Waffenhändler. Immer wieder hat er die Produktion von Plagiaten des Schnellfeuergewehrs verurteilt und sich gegen den illegalen Waffenhandel ausgesprochen.
Kalaschnikow hatte mit der Entwicklung des ersten Modells AK-47 begonnen, als er sich 1947 von einer Kriegsverletzung erholte. In zahlreichen Modellen wurde die Waffe zu einem der Exportschlager Russlands und zur bevorzugten Waffe zahlreicher Untergrundkämpfer und dutzender Armeen. Weltweit sollen etwa 100 Millionen Kalaschnikows im Umlauf sein. Nach Angaben von regierungsunabhängigen Organisationen wird die Waffe in zahlreichen Bürgerkriegen von Kindersoldaten eingesetzt.
© AFP
Nach Lafontaine-OP: Linke-Reformer drängen
Die Linkspartei kommt nach der Diskussion um die Zukunft von Parteichef Oskar Lafontaine nicht zur Ruhe. Während... mehr
Aufräumarbeiten nach schweren Überschwemmungen in England
Nach den schwersten Regenfällen in Großbritannien seit Beginn der Wetteraufzeichnungen haben im Nordwesten Englands... mehr
























