UNICEF-Hilfe für Birma läuft an

Nach dem verheerenden Zyklon "Nargis" droht Hunderttausenden Familien in Birma akute Gefahr durch verschmutztes Trinkwasser, Krankheiten und Nahrungsmangel.

Fischerboote
Im Hafen von Yangon zerstörte der Sturm Fischerboote.
© AFP
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UNICEF befürchtet, dass die Opferzahlen weiter steigen könnten und eine zweite Katastrophe droht, wenn die Not leidende Bevölkerung nicht rasch mit dem Nötigsten versorgt wird. Die Hilfsorganisation hat begonnen, aus Vorratslagern in den verwüsteten Regionen Tabletten zur Wasseraufbereitung, Medikamente gegen Durchfall, Decken, Zusatznahrung und Hygieneartikel an obdachlose Familien zu verteilen. Mit Hubschraubern der Regierung wurden Hilfsgüter in die besonders betroffene Stadt Laputta im Irrawaddy-Delta gebracht.

Fünf Untersuchungs-Teams tragen seit dem Wochenende dringend benötigte Informationen über das tatsächliche Ausmaß der Schäden zusammen, damit die internationale Hilfe organisiert werden kann. UNICEF wird die internationale Hilfe im Bereich der Wasserversorgung, beim Kinderschutz und bei der Einrichtung von Notschulen koordinieren. Es fehlt vor allem an sauberem Trinkwasser, Nahrung, Plastikplanen, Decken, Erste-Hilfe-Medikamenten und Moskitonetzen zum Schutz vor Malaria. In der ehemaligen Hauptstadt Rangun mit rund sechs Millionen Menschen funktioniert die Strom- und Wasserversorgung weiter nicht. Lebensmittel und Benzin werden knapp.

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United Internet for UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Opfer des Zyklons in Birma auf: Spendenkonto 100 100 100, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 Stichwort: Burma/Myanmar.

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