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Studentenproteste: ÖVP wirft Faymann Zick-Zack-Kurs vor

Wien - Auf "Zick-Zack-Kurs" sieht ÖVP-Wissenschaftssprecherin Beatrix Karl Bundeskanzler Werner Faymann (S).

Studenten besetzen den Wiener Audimax.
© Foto: APA/HANS KLAUS TECHT

"Erst solidarisiert sich Faymann mit den Studierenden, dann nennt er Zugangsregelungen nach FH-Vorbild als gutes Beispiel, nun ist er wieder dagegen", so Karl in einer Aussendung. Sie ortet deshalb "entweder ein durchschaubares Doppelspiel der SPÖ oder aber ein Zeugnis völliger Konzeptlosigkeit".

Auch die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ortet "Konzeptlosigkeit" bei der SPÖ, Faymann habe "offenbar nicht gewusst, wovon er spricht, als er die FH-Zugangsbeschränkungen als gutes Beispiel nannte", erklärte Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung in einer Aussendung.

Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam forderte die Regierung auf, "endlich zur Vernunft zu kommen und die Lösung der Probleme anzugehen" - etwa mit einem verbindlichen Finanzierungsplan für zwei Prozent des BIP bis 2015 oder einem nationalen Hochschulplan, der auch die Schulen mitdenke.

Die Österreicher sind in der Frage der Studentenproteste laut einer OGM-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "News" gespalten: 51 Prozent von 500 Befragten gaben an, kein Verständnis für die Studierenden aufzubringen, 42 Prozent taten dies schon.

Besonders verständnisvoll waren SPÖ (55 Prozent)- und Grün-Wähler (71 Prozent), am wenigsten Verständnis brachten FPÖ- (76 Prozent) und BZÖ-Anhänger (65 Prozent) auf. (APA)

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Meinungen zum Thema (31) in Politik
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clyde2546 - 14.11.2009, 17:54

@sogehtsnicht1 vollkommen korrekt. Auch ich bin der Meinung, dass das Geld im Bildungsbereich mit mehr Verantwortungsbewusstsein eingesetzt gehört. Dies betrifft nicht nur unsere Hochschulen. Man hat seitens der Politik zu solange "Herum... gesamten Beitrag lesen

sogehtsnicht1 - 14.11.2009, 09:49

Ihr solltet einmal alle euer Hirn einschalten und Denkprozesse einleiten und die Problematik "durchdenken", was sachlich gesehen (nicht emotional) keine Zugangsbeschränkung und keine Studiengebühren für Auswirkungen nach sich... gesamten Beitrag lesen

Galba - 13.11.2009, 14:13

Von den Roten und Schwarzen ist das ja nichts neues, das sie sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben. Egal ob es um Studentenproteste geht, oder um andere Themen, es ist immer der selbe Klamauk, den die Roten und Schwarzen zu bieten haben.

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