Sauer auf Funktionäre: Berrer trauert Olympia nach
In einem verbalen Rundumschlag hat der Stuttgarter die umstrittenen Nominierungskriterien für das Tennis-Turnier in Peking erneut scharf attackiert, nachdem er sich bei den US Open zunächst für sein Erstrunden-Aus selbst kritisiert hatte.
Ausdrückliche Unterstützung erhielt Wimbledon-Halbfinalist Rainer Schüttler, der sich über den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne in das Starterfeld der Olympischen Spiele geklagt hatte.
Der DOSB hatte die Viertelfinal-Teilnahme bei einem Grand Slam oder einem Masters-Turnier verlangt - was Berrer nicht vorweisen konnte. "Was sind das für Kriterien? Da dürfte die Hälfte der Leichtathleten nicht hin", befand Berrer, der mit Schüttler befreundet ist und über dessen Klage vorher informiert war - und sie befürwortete.
Der Tennis-Weltverband ITF hatte verlangt, nach den French Open zu den besten 56 der bereinigten Weltrangliste zu gehören. Dies hatte Schüttler nicht erfüllt. Die ITF hatte daher verlangt, dass zuerst Denis Gremelmayr oder Berrer nachrücken sollten. ITF-Chef Francesco Ricci-Bitti hatte in harschem Ton erklärt, Schüttler nehme seinen Teamkollegen einen Platz weg.
Gold, Silber, Bronze: So sehen Sieger aus
Die deutschen Olympiasieger von Peking 2008 im Überblick. mehr

Erfolgreiche Sportler und jubelnde Fans
Deutsche Triumphe bei Olympia - Können Sie sich erinnern? mehr
























