
Sicherer Pistenspaß schon für 40 Euro

© adac
Mit den besten Allround-Eigenschaften und der Note 1,8 sicherte sich der Alpina Grap den Gesamtsieg. Testverlierer wurde der Dainese Air Soft. In mehreren Versuchen riss bei diesem Modell die Schnalle des Kinnbandes, was zu einer Abwertung führte. Dass Sicherheit auf der Piste nicht unbedingt teuer sein muss, bewies der Walser Kronos.
Für 39 Euro erhält der Käufer einen Helm, der durchweg gute Sicherheitswertungen erzielt. Abstriche müssen allerdings bei der Verarbeitung und dem Qualitätseindruck gemacht werden. Seine Gesamtnote: 2,4. Wintersportler sollten beim Helmkauf auf die Kennzeichnung CE EN 1077 achten.
Nur diese garantiert, dass es sich bei dem gewählten Modell um einen nach den besonderen Kriterien für Ski- und Snowboardhelme geprüften Kopfschutz handelt. Das ADAC Testverfahren lehnte sich an diese Norm an. In Einzelpunkten, wie z. B. bei der Überprüfung der Kinnbänder, wurden die Kriterien allerdings verschärft.
Der ADAC rät außerdem dazu, einen Helm vor dem Kauf beim Händler ausgiebig Probe zu tragen. Nur so kann festgestellt werden, ob er an irgendeiner Stelle drückt. Allerdings sollte der Kopfschutz auch nicht zu locker sitzen und darf auf keinen Fall auf dem Kopf verrutschen. Wer bereits eine Skibrille besitzt und weiterverwenden möchte, sollte diese zur Anprobe mitnehmen. Auch der beste Helm kann in Kombination mit der falschen Brille unangenehm drücken. Auch auf das Gewicht sollte geachtet werden. Ein zu schwerer Helm führt schneller zur Ermüdung der Nackenmuskulatur.
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