Wie der Garten vor dem Frost winterfest wird

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Kübelpflanzen: Als erstes werden nicht winterfeste Kübelpflanzen versorgt. "Sie werden um höchstens ein Drittel zurückgeschnitten und dann ins Winterquartier geräumt", erläutert Karin Falch von der Gartenakademie in Saarbrücken. Pflanzenschutzmittel sind ebenfalls temperaturempfindlich und sollten drinnen stehen. "Auch alle winterharten Kübelpflanzen brauchen Schutz, weil die Töpfe viel schneller durchfrieren als der Boden. Die Gefäße werden am besten in eine Noppenfolie gehüllt. Gut macht sich darüber ein dekorativer Jutesack."
Rasen: Solange der Rasen wächst, sollte er gemäht werden. "Wer einen Mäher mit Mulchfunktion hat, spart sich jetzt viel Arbeit: Er muss das Laub nicht entfernen, sondern kann es mitmähen", sagt Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin. Ansonsten muss erst gerecht und dann gemäht werden. Fünf Zentimeter sind die richtige Länge für die kalte Saison.

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Nutzgarten: Bevor der große Frost kommt, muss die letzte Ernte eingebracht werden. Nur wenige Wintergemüse wie Wurzelpetersilie und Schwarzwurzeln sowie viele Rosen- und Grünkohlsorten bleiben auf den Beeten. "Rapunzel und Winterendivien werden vorsichtshalber mit einem Schutzvlies abgedeckt", rät Wagner.
Ziergarten: Nicht winterfeste Knollen wie die von Dahlien oder Gladiolen werden jetzt ausgegraben und im Keller in einer Kiste oder in trockenem Torf eingelagert. Frühjahrsblüher hingegen kommen jetzt in die Erde. Viel mehr Aufmerksamkeit brauchen Blumenbeete nicht. Verblühte Stauden können stehen bleiben. Ihr oberirdischer Teil schützt die Wurzeln. "Raureif oder Frost auf Blüten und Stengeln schafft bizarre Bilder und lässt den Garten auch im Winter lebendig wirken", sagt Falch. "Außerdem freuen sich die Vögel über Samen zum Picken. In Blumenstengeln finden Nützlinge Unterschlupf."



















