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Ohne Moos ist doch was los: Umzug in Eigenregie

Berlin/Chemnitz (dpa/tmn) - Von Hamburg nach München, von München nach Frankfurt und dann nach Berlin: Ob für den Job oder die Beziehung - häufige Umzüge gehören für viele Menschen heute zum Leben dazu.

Umzug in Eigenregie
Kartons niemals randvoll packen: Wer seine Umzugskisten selber tragen will, hält sich besser an diesen Rat. (Bild: Marks/dpa/tmn)
© dpa

Wer Glück hat, bekommt Kistenpacken und Möbeltransport durch Profis von seiner Firma bezahlt. Meist aber muss der Umzug selbst finanziert werden. Wird dabei selbst angepackt, kann das einige Euro sparen.

Ziemlich leicht zu bewältigen ist in der Regel der Umzug direkt vom Elternhaus in ein WG-Zimmer. Eine vierköpfige Familie im Reihenhaus braucht dagegen schon mehr Kisten und Helfer. Um Stress zu vermeiden gilt aber in beiden Fällen: "Rechtzeitig planen! Um Ruhe bewahren zu können, sollte der Umzug mindestens zwei Monate im Voraus geplant werden - egal ob mit oder ohne Spedition", rät der Umzugsberater Christian Papenmeier aus Chemnitz. Die Kosten hingen auch ohne professionelle Hilfe vom Volumen des Umzugs ab.

Früh genug sollte daher gepackt und dabei ausgemistet werden. Dinge, die Jahre lang in der Ecke standen, können ruhig dem Sperrmüll Gesellschaft leisten. Kartons gibt es bei Umzugsunternehmen zu kaufen oder zu mieten. "Man sollte auf keinen Fall im Baumarkt Kartons kaufen. Die sind genauso teuer, aber dünner. Oft gibt es auch gebrauchte Kartons im Anzeigenteil der Zeitung", ist Papenmeiers Erfahrung.

Damit das Tragen später nicht zur Qual oder gar unmöglich wird, sollten Kartons niemals randvoll gepackt werden. "Bepacken Sie die Kisten lieber nur zur Hälfte, dann Kissen, Geschirrtücher oder Kuscheltiere drauf", rät die Ratgeber-Autorin Judith Borowski aus Berlin. Empfindliche Kleidung sollte in Kleiderboxen aufgehoben werden. "Die meisten Textilien jedoch können Sie in normale Umzugskartons packen."

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