Ærø ist wie Dänemark aus dem Bilderbuch

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Die Überfahrt von Faaborg auf Fünen durch die "Dänische Südsee" ist ein denkbar angenehmer Auftakt: Auf dem offenen Deck sitzen braun gebrannte Dänen. Sie gucken plaudernd auf die Ostsee und auf lauter kleine Inseln, deren Namen alle wie Smørebrød klingen. Die Fähre leert sich in fünf Minuten, nachdem sie in Søby angelegt hat.
Nur ein Teil der Passagiere, die von Bord gehen, sind Touristen. Wer auf Ærø lebt, muss häufig mit der Fähre fahren - vieles lässt sich nur auf der deutlich größeren Nachbarinsel Fünen erledigen. Und viele Insulaner zieht es schon aus beruflichen Gründen ganz weg: Vor 25 Jahren lebten auf Ærø 10 000 Menschen, heute sind es noch gut 7000. Vor allem die Jüngeren gehen, nicht selten schon als Teenager - zur Handelsschule nach Svendborg oder um auf Fünen Abitur zu machen.
Reiseziel Dänemark - Wäre das was?
Bevölkerungsrückgang und drohende Überalterung - das sind Probleme, bei denen sich deutsche Touristen heimisch fühlen können. Vielleicht trägt das dazu bei, dass Ærø bei Deutschen so beliebt ist.
Noch mehr fällt aber ins Gewicht, dass die kleine Insel alles bietet, was Deutschen auch sonst an Dänenmark gefällt: Es gibt Strände und Steilklippen, Rapsfelder und windschiefe Bäume direkt neben den schmalen Straßen. Und beim Wandern, Spazierengehen oder Radfahren leuchtet immer wieder die Ostsee in vertrauten Farben.
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