Österreich lässt es schneien: Mit Schneekanonen

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Die Seilbahnunternehmen der Alpenrepublik haben erstmals fast genauso viel Geld für Beschneiungsanlagen ausgegeben wie für den Um- und Neubau von Liften. Von den Investitionen dieses Jahres entfielen 205 Millionen auf die Lifte und 203 Millionen auf Neubau und Modernisierung von Schneekanonen.
Vor der Wintersaison 2007/08 hatten die Unternehmen noch mehr als doppelt so viel Geld für ihre Gondel- und Sesselbahnen als für die Beschneiung ausgegeben: Damals waren es 260 Millionen Euro für die Lifte und 127 Millionen für die Kunstschnee-Anlagen.
Inzwischen seien 63 bis 65 Prozent der Pistenfläche in Österreich beschneibar, sagte Verbandssprecherin Elke Basler. Vergangenen Winter seien es 56 bis 58 Prozent gewesen. Das Herstellen von Kunstschnee sei heute nicht mehr wegzudenken, um den Saisonstart zum geplanten Zeitpunkt garantieren zu können.
Gerade der schneearme Winter 2006/07 habe gezeigt, wie wichtig das künstliche Beschneien inzwischen sei. Auch in Zukunft werden die Schneekanonen und -lanzen bei den Investitionen eine "wichtige Rolle spielen", sagte Basler.

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