Neuenburger Uhrenstädte erhalten das Welterbezertifikat
Für den Neuenburger Bundesrat und Kulturminister Burkhalter war es der erste offizielle Auftritt seit seinem Amtsantritt. Er hatte die Urkunde für die Uhrenstädte von Luis Tiburcio entgegengenommen, dem Direktor des Verbindungsbüros der UNO-Organisation für Wissenschaft, Bildung und Kultur (UNESCO).
Vor mehr als hundert geladenen Gästen sagte Burkhalter, er geniesse diese "anderen Themen gestohlenen Stunden", um die Uhrenstädte zu feiern. Le Locle und La Chaux-de-Fonds seien Zeugen einer faszinierenden Geschichte, ganz im Sinn des Begriffs "Erbe".
Er erinnerte zudem an die Ende Oktober erfolgte Wahl der Schweiz ins UNESCO-Welterbekomitee für den Schutz des Kultur- und Naturerbes der Menschheit. Die Bundesämter für Kultur und für Umwelt wollten in dem Gremium eine aktive Rolle übernehmen, zusammen mit dem Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Die Stadtlandschaften von La Chaux-de-Fonds und Le Locle wurden Ende Juni auf die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Die Schweiz verfügt damit um insgesamt zehn Kultur- und Naturstätten, die von der UNO-Kulturorganisation als besonders schützenswert eingestuft werden.
© sda
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