Robert Kubica
Als Zehnjähriger war er polnischer Meister. Drei Jahre später wechselte er der besseren Konkurrenz wegen nach Italien. 1998 gewann er als erster Nicht-Italiener die Italienische Kartmeisterschaft der Junioren und wurde außerdem Zweiter in der Kart-Europameisterschaft.
2001 und 2002 startete er in der Formel Renault, wo er in der zweiten Saison Gesamtzweiter des italienischen Championats wurde. 2003 debütierte er in der Formel-3-Euroserie und gewann sein erstes Rennen, ausgetragen auf dem Norisring in Nürnberg. 2004 wurde er Siebenter der Euroserie und belegte Platz zwei beim Formel-3-Grand-Prix in Macao.
Die Saison 2005 bestritt er in der Renault-World-Series, wo mit 3,5-Liter-V6-Motoren von Renault gefahren wird. Kubica erzielte vier Siege in 17 Rennen und gewann mit 154 Punkten souverän den Titel vor Adrian Valles und Markus Winkelhock. Am 1. Dezember 2005 absolvierte er in Barcelona für Renault seinen ersten Formel-1-Test am Steuer eines aktuellen R25.
Anschließend wurde er von BMW als Freitags- und Testfahrer für das neue Werksteam unter Vertrag genommen. Er setzte sich dort gegen höher eingeschätzte Kandidaten wie beispielsweise Alexander Wurz oder Sebastién Bourdais durch.
Der Pole wurde während der Formel-1-Saison 2006 vom BMW Sauber F1 Team zum Einsatzfahrer befördert, als man sich nach dem zwölften Saisonrennen in Hockenheim nach einem Unfall von Jacques Villeneuve trennte. Seine guten Leistungen brachten ihm schließlich auch das Stammcockpit für 2007 ein.
2007 unterlag er zwar im Stallduell gegen Nick Heidfeld klar, doch mit einzelnen starken Leistungen ließ Kubica immer wieder aufhorchen. Und er schrieb auch eine der Storys des Jahres, als er in Kanada einen spektakulären Horrorcrash wie durch ein Wunder mit leichten Verletzungen überlebte.




















