Lewis Hamilton

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Hamilton begann seine Formel-1-Karriere sensationell mit neun Podestplätzen hintereinander, feierte 2007 insgesamt vier Grand-Prix-Siege, führte die Weltmeisterschaft bis zum allerletzten Grand Prix in Brasilien an und verlor die Krone dort um einen einzigen Punkt an Kimi Räikkönen. Was er bis dahin geleistet hatte, war an Superlativen aber nicht mehr zu übertreffen und brachte sämtliche Experten zum Staunen - ganz zu schweigen von den britischen Fans, die ihn vergöttern wie einen Popstar.
2008 übte das Schicksal dann Wiedergutmachung: Hamilton entschied den WM-Titel in einem hochdramatischen Finale in Brasilien für sich, hatte bis zur letzten Kurve einen Punkt zu wenig auf seinem Konto, ehe er auf den letzten Metern noch an Timo Glock vorbeiging. Doch mit dem sportlichen Erfolg kamen auch die Neider: Zumindest außerhalb von Großbritannien gingen die Sympathiewerte des ersten dunkelhäutigen Formel-1-Champions massiv zurück.
Hamilton wurde von klein auf von McLaren gefördert, überzeugte im Kartsport, gewann dann die Britische Formel Renault und die Formel-3-Euroserie jeweils im zweiten Anlauf, ehe er 2006 eine herausragende GP2-Saison mit dem Meistertitel krönte und sich damit ernsthaft als möglicher Stammfahrer für die Formel 1 aufdrängte. Schlussendlich gab ihm Dennis den Vorzug vor Pedro de la Rosa und Gary Paffett - eine Entscheidung, die sich als goldrichtig herausstellen sollte...
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