Nelson Piquet Jr.
Sein Vater Nelson sen. war dreimal Formel-1-Weltmeister und finanzierte die Karriere seines Sohnes. In Form des Renault-Vertrags ernten die beiden nun die Früchte für ihre harte Arbeit.
Piquet jun. begann seine Motorsportkarriere 1993 bei den Karts, also in etwa zu jener Zeit, als der brasilianische Nationalheld Ayrton Senna - ein Intimfeind seines Vaters - ums Leben kam.
2001 wechselte er in die Brasilianische Formel 3, ein Jahr später sicherte er sich den Südamerikanischen Formel-3-Titel. 2003 wechselte er nach Europa, wo sein Vater ein eigenes Formel-3-Team für ihn gründete. Ebenfalls in jenem Jahr saß er erstmals in einem Formel-1-Williams.
Mit dem Britischen Formel-3-Titel 2004 und weiteren Formel-1-Tests für Williams und BAR empfahl sich Piquet jun. für höhere Aufgaben, so dass er 2005 und 2006 in der GP2-Serie an den Start ging.
Der Meistertitel blieb ihm dort allerdings versagt. Dafür gewann er für das Team Brasilien das allererste A1GP-Rennen der Geschichte in Brands Hatch.
Bei den Renault-Tests im Jahr 2007 überzeugte Piquet jun. derart, dass ihm Teamchef Flavio Briatore einen Stammvertrag anbot.




















