Rubens Barrichello
Sein Fahrstil nach alter Schule scheint mit der modernen Formel 1 nicht unbedingt zu harmonieren - lange bremste er ja sogar noch mit dem rechten Fuß.
Dass er über das nötige Talent verfügt, steht außer Frage - unvergessen die Supersiege in Hockenheim 2000 oder in Silverstone 2003 -, allerdings konnte er sein Potenzial während seiner Ferrari-Zeit an der Seite von Michael Schumacher nicht konstant genug abrufen. Mit neun Grand-Prix-Siegen gehört der am 23. Mai 1972 geborene Brasilianer trotzdem zu den erfolgreichsten Piloten im Starterfeld.
In Szenekreisen wird "Rubinho", wie ihn seine Fans nennen, als netter Zeitgenosse geschätzt, doch genau diese Nettigkeit ist es vielleicht, die ihn von einem kompromisslosen Superstar wie Schumacher unterscheidet.
Doch gerade deswegen lieben ihn die brasilianischen Fans fast so innig wie früher Ayrton Senna und weit mehr als seinen jungen Ferrari-Nachfolger Felipe Massa.
Ein großer Traum, den er sich bisher noch nicht erfüllen konnte, ist ein Sieg beim Heimrennen in Interlagos bei São Paulo - schließlich würde Barrichello liebend gerne in den Fußstapfen seines großen Landsmannes Ayrton Senna wandeln...





















