Jarno Trulli
Erst 2004 gewann er auf Renault in Monaco seinen ersten Grand Prix, doch von Teamchef Flavio Briatore bekam er später dennoch den blauen Brief in die Hand gedrückt. Die letzten Rennen der Saison 2004 bestritt er jedoch für Toyota, wo er seither unter Vertrag steht.
Zu Beginn seiner Karriere fuhr der Italiener im Kart Kreise um seine Konkurrenten, genau wie später in der Formel 3 - und auch in der Formel 1 zeigte er 1997 bei Minardi und mit Führungsrunden in Spielberg auf Prost seine fahrerische Klasse.
Bis 1999 stand er bei Prost unter Vertrag, wo er mit Schnelligkeit überzeugen konnte. 2000 und 2001 war er bei Jordan deutlich schneller als Heinz-Harald-Frentzen, was ihm einen Renault-Vertrag einbrachte. Erst 2004 verließ er die Franzosen nach einigen guten Platzierungen in Richtung Toyota - übrigens nicht ganz freiwillig.
In seinem derzeitigen Rennstall machte sich Trulli dank seiner Grundschnelligkeit schnell einen Namen, und 2005 deklassierte er phasenweise sogar seinen höher eingeschätzten Teamkollegen Ralf Schumacher - speziell im Qualifying. Dennoch hatte er am Ende der Saison weniger Punkte auf seinem WM-Konto als der Deutsche, genau wie auch im vergangenen Jahr. Erst 2007 schnitt er erstmals besser ab als "Schumi II".
Neben der Strecke schreibt Trulli übrigens als Winzer immer wieder Schlagzeilen - seine Weine, die er gemeinsam mit seinem Vater international vertreibt, haben schon viele Preise gewonnen.




















