29.09.2008
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In Kooperation mit Motorsport-Total.com GmbH

McLaren-Mercedes: Sieg ohne Sieg

Für Lewis Hamilton hieß es, taktisch zu fahren. Nachdem beide Ferrari-Piloten nicht mehr in den Punkten lagen, ging der Brite kein Risiko mehr ein und begnügte sich mit dem dritten Rang, dank dem er nun sieben WM-Punkte Vorsprung auf Felipe Massa hat.

Der dritte Rang von Singapur könnte sich noch als sehr wertvoll erweisen...
Der dritte Rang von Singapur könnte sich noch als sehr wertvoll erweisen...
© xpb.cc
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Teamkollege Heikki Kovalainen kam bei der Nachtrennen-Premiere in Singapur auf Position 10 außerhalb der Zähler ins Ziel. Er musste beim ersten Boxenstopp auf Teamkollege Hamilton warten und verlor dadurch viel Zeit. McLaren-Mercedes übernahm dennoch nach 15 von 18 Rennen die Führung in der Konstrukteurs-WM mit 135 Punkten vor Ferrari mit 134 Punkten.

"Ein gutes Ende eines schwierigen Wochenendes bei dieser fantastischen Veranstaltung", so Hamilton. "Ich hatte einen guten Start, aber dann ließen meine Hinterreifen nach und obwohl wir einen guten Speed hatten, konnte ich Felipe Massa vor mir nicht angreifen. Bei meinem ersten Boxenstopp verlor ich etwas Zeit, weil alle gleichzeitig hereinkamen."

"Danach steckte ich hinter David Coulthard fest und obwohl ich deutlich schneller war als er, war es sehr schwierig ihn zu überholen. Er fuhr ein tolles Rennen. Nach dem zweiten Neustart versuchte ich, so nahe wie möglich hinter Nico Rosberg zu bleiben."

"Allerdings wollte ich kein Risiko eingehen, besonders, nachdem die Ferrari außerhalb der Punkteränge lagen. Zudem ist Überholen hier nicht einfach. Das erste Nachtrennen der Formel-1-Geschichte hat mir viel Spaß gemacht, und ich freue mich jetzt auf die nächsten zwei Rennen in Japan und China innerhalb von einer Woche."

"Ich startete gut und versuchte, Robert Kubica in den ersten beiden Kurven außen zu überholen", so Kovalainen. "Leider berührte er mich und drehte mich dabei fast herum. Dadurch wurde mein Unterboden leicht beschädigt. Ich wurde langsamer, und zwei Autos überholten mich. Während der ersten Safety Car Phase kam ich direkt hinter Lewis zum Boxenstopp herein und musste kurz warten, bis das Team mich abfertigen konnte."

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