Alonso: "Sieg fühlte sich unglaublich an"
"Das Auto funktionierte gut, und wir waren sehr zuversichtlich für das Rennwochenende. Dann kam die Riesenenttäuschung im Qualifying, doch im Rennen war das Glück wieder auf unserer Seite - wir konnten die Situation mit dem Safety Car optimal ausnutzen. Das Gefühl war fantastisch, und ich möchte allen Teammitgliedern noch einmal für ihren Einsatz über die vergangenen Monate danken. Sie haben diesen Sieg erst möglich gemacht."
Frage: "Glaubst du, dass die Rennstrecke in Fuji dem Renault R28 genauso gut liegt wie der Stadtkurs von Singapur?"Alonso: "Es stimmt schon: Ein Straßenkurs hat immer seine eigenen Gesetze. Deine Performance hängt von der Charakteristik des Autos, dem Set-up und deiner Bereitschaft ab, Risiken einzugehen. Wir haben vor Singapur hart gearbeitet, um einige Neuentwicklungen einsetzen zu können. Die kommen nun auch bei den letzten drei Saisonrennen zum Einsatz. Deshalb glaube ich, wir können auch in Fuji auftrumpfen. Wir werden alles daransetzen, wieder ein starkes Ergebnis einzufahren und in freien Trainings so viel wie möglich zu lernen."
Frage: "Worauf werdet ihr bei der Abstimmung besonders achten?Alonso: "Der Fuji Speedway besitzt eine sehr lange Gerade, daher wird es hier stark auf die aerodynamische Effizienz ankommen. Daneben gibt es aber auch einige mittelschnelle und langsame Stellen, vor allem die letzten Kurven vor Start und Ziel, die wir im zweiten Gang fahren. Das Team wird also intensiv darüber nachdenken, welches Abtriebsniveau sinnvoll ist und wie wir den mechanischen Grip erzeugen, den wir in den langsamen Streckenabschnitten brauchen. Wir werden in Fuji im Training dasselbe technische Programm abarbeiten wie auf anderen Strecken, auf denen wir nicht getestet haben."
Frage: "Welche Ziele hast du dir für den Japan-Grand-Prix gesetzt?"Alonso: "Nach unserem Sieg in Singapur ist jeder im Team heiß darauf, dieses Gefühl so bald wie möglich wieder zu erleben. Wir müssen voll konzentriert bleiben, um eine ähnliche Leistung bringen und wieder um Spitzenplätze kämpfen zu können. Ich bleibe aber auch realistisch und weiß, dass es schwierig wird, gegen Ferrari und McLaren zu bestehen. Wir werden aber unser Bestes geben, um so viele Punkte wie möglich mitzunehmen, denn der Kampf um Platz vier in der Konstrukteurs-Wertung ist noch längst nicht gewonnen."




















