19.07.2008
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In Kooperation mit Motorsport-Total.com GmbH

Hamilton knackt Massa beim Mercedes-Heimspiel

Mit der erwünschten Pole-Position endete der Qualifying-Samstag beim Heimspiel in Hockenheim für das McLaren-Mercedes-Team:

Großer Erfolg für die Silberpfeile: Zwei Fahrer im Qualifying in den Top 3
Großer Erfolg für die Silberpfeile: Zwei Fahrer im Qualifying in den Top 3
© xpb.cc
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Lewis Hamilton setzte sich zwei Wochen nach seinem grandiosen Regensieg von Silverstone bei trockenen Bedingungen gegen Felipe Massa (Ferrari) durch und sicherte sich damit die beste Ausgangsposition für das Rennen.

Hamilton hatte nach einem nicht ganz optimalen ersten Run im Top-10-Finale noch vier Zehntelsekunden Rückstand auf Massa, konnte sich aber im zweiten Versuch um mehr als eine Sekunde auf 1:15.666 Minuten steigern, was schlussendlich genug war, um die Pole-Position nach Hause zu fahren - die neunte seiner Karriere. Bereits im ersten Qualifying hatte er mit Bestzeit trotz eines Fahrfehlers in der Spitzkehre sein Potenzial angedeutet.

Massa im McLaren-Mercedes-Sandwich

Massa, nach dem ersten Run noch in Führung, war um 0,193 Sekunden langsamer als Hamilton, obwohl sein Finalversuch laut Renningenieur Rob Smedley ebenfalls sehr stark war. Heikki Kovalainen (+ 0,477) komplettierte als Dritter das silbern-rote Sandwich an der Spitze. Der Finne leistete sich auch einen Fahrfehler, war damit heute aber nicht alleine, denn durch den starken Wind waren die Bremspunkte anders als noch im Vormittagstraining.

Beinahe hätte Jarno Trulli (Toyota) den beiden Topteams die Party versaut, denn der Italiener schrammte nur um 48 Tausendstelsekunden am dritten Platz vorbei und wurde Vierter.

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Trulli kam quasi aus dem Nichts und stahl damit Fernando Alonso (+ 0,719) die Show, der nach dem ersten Run noch an zweiter Position rangiert hatte. Für den Doppelweltmeister wurde es unterm Strich nach drei Segmenten der starke fünfte Platz.

Trullis Teamkollege Timo Glock (11.) deutete im ersten Qualifying mit der exakt gleichen Zeit an, dass es ihm nicht an Talent mangelt, aber als es darauf ankam, hatte er wie so oft in dieser Saison das Nachsehen. Q2 war überhaupt schlecht für die deutschen Vertreter im 20 Mann starken Feld: In einem Rutsch scheiterten Glock, Nick Heidfeld (12./BMW Sauber F1 Team) und Nico Rosberg (13./Williams-Toyota). Speziell Heidfeld hatte sich natürlich mehr ausgerechnet.

© Motorsport-Total.com GmbH

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