Boomzeiten für Hockenheimring sind vorbei
Vielmehr sind sich die Beteiligten einig: Die Automobil-Nation Nummer eins muss im Rennkalender der Königsklasse vertreten bleiben, die Politik ist gefordert. Bis 2010 wechseln sich Hockenheim und der Nürburgring im Jahresrhythmus ab. Wie es danach weitergeht, ist offen.
"Deutschland wird immer einen Grand Prix haben, alles andere ist unvorstellbar", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug dem sid: "Wir sind die Auto-Nation Nummer eins und haben die namhaftesten Hersteller."
Boomzeiten sind vorbei
Die Boomzeiten sind allerdings vorbei. In Hockenheim war zwar manch ein Wohnhaus mit Fahnen geschmückt, rund 80.000 Fans wurden zum Rennen erwartet, viele pilgerten von den Campingplätzen zur Strecke - und doch: Die Euphorie ist abgeebbt.
Einer der Campingplätze blieb leer, Rekordzahlen sind in weiter Ferne. Das konnten auch Rabatte und viele Sonderaktionen für die Fans von Herstellern und Streckenbetreibern nicht auffangen.
"Es fehlt halt ein deutscher Superstar", erklärte Premiere-Experte und Ex-Pilot Marc Surer gegenüber dem sid.
Auch deshalb muss Deutschland nach dem Rücktritt von Quotenmann Michael Schumacher um die Formel 1 kämpfen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erschweren ein profitables Geschäft. Neue Märkte im Mittleren und Fernen Osten sind zudem eine enorme Konkurrenz.
Teske: "Zuschauer sind der wichtigste Faktor
"Die Zuschauer sind nicht der einzige, aber der wichtigste Faktor", sagte Jorn Teske, Marketingchef der Hockenheimring GmbH, dem sid.
© Sport-Informations-Dienst
- Hi, bei den Eintrittspreisen braucht si... | Dirkle, 20.07.2008, 21:00

Schnelle Autos und qualmende Reifen
Der Wissenstest zum Arbeitsalltag von Alonso, Räikkönen und Co. mehr
Immer wieder gern gesehen: Grid Girls
Ohne hübsche Frauen ist die Formel 1 auch nur ein Autorennen. mehr























