13.05.2008
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Bielefeld: Fernandez über den Gegentreffer und die Folgen

Es war die Szene des Spieltages. Der Freistoß, der erst am Pfosten, dann am Kopf von Rowen Fernandez (30) und schließlich im Bielefelder Tor landete.

Ein Tor für die Geschichtsbücher: Rowen Fernandez köpft den Pfostenabpraller ins eigene Tor.
Ein Tor für die Geschichtsbücher: Rowen Fernandez köpft den Pfostenabpraller ins eigene Tor.
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Der Treffer, der die Arminia den vorzeitigen Klassenerhalt kostete und Nürnberg noch im Rennen um den Ligaverbleib hielt. Im kicker spricht Südafrikas Nationaltorhüter über das Tor und die Folgen.

kicker: Herr Fernandez, wie haben Sie den Treffer verarbeitet?

Rowen Fernandez: Ich habe am selben Abend mit meiner Freundin und einem Freund aus Südafrika darüber gesprochen. Am Ende haben wir sogar über das Tor gelacht, weil es ein "freak accident", ein verrückter Unfall, war.

kicker: Sie konnten lachen?

Fernandez: Es hat natürlich ein bisschen gedauert. Aber nach einer Weile muss man einfach darüber lachen, denn so etwas Verrücktes passiert nicht jeden Tag.

kicker: Direkt nach dem Tor war das sicher nicht so einfach.

Fernandez: In dem Moment konnte ich das Unglück gar nicht begreifen. Alles ging sehr schnell. Bevor ich realisiert hatte, was passiert, war der Ball schon drin. Nach dem Spiel habe ich daran gedacht, was hätte sein können. Dass es schon Samstag eine große Party hätte geben können. Jetzt müssen wir noch eine Woche warten - hoffentlich.

kicker: Ist Ihnen etwas Vergleichbares schon mal passiert?

Fernandez: Nein, das war das erste und hoffentlich das letzte Mal!

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kicker: Wie beurteilen Sie Arminias Ausgangsposition vor dem Finale?

Fernandez: Wir haben es selbst in der Hand. Das ist unser Vorteil.

kicker: Aber nur ein Sieg rettet Bielefeld definitiv. Und Arminia hat auswärts nur das erste Spiel in Wolfsburg gewonnen...

Fernandez: Serien sind dazu da, um gebrochen zu werden. Am ersten und am letzten Spieltag auswärts zu gewinnen - das würde passen, aber es wird nicht einfach.

kicker: Wird der Druck für die Mannschaft zum Problem?

Fernandez: Es ist ein Zeichen der Qualität der Spieler: Wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen, können wir viel leisten. Wir sind den Druck gewohnt, gewinnen zu müssen. Das ist kein Problem.

© kicker online

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