
Köln: Wohin führt der Weg des Trainers?
Denn die Zukunft von Erfolgstrainer Christoph Daum ist weiter ungewiss. Klarheit soll erst ein Gespräch zwischen Daum, der Geschäftsführung und dem Vorstand in der nächsten Woche bringen.
Eine am Mittwoch publizierte Kolumne von Christoph Daum im Kölner Express schlug hohe Wellen bei den "Geißböcken". Der Erfolgstrainer schrieb: "Für die Zukunft des FC sind weitere strukturelle Veränderungen unbedingt erforderlich". Diese sollen aber erst nach dem Saisonfinale am 18. Mai in Kaiserslautern besprochen und danach bekannt gegeben werden.
Das ließ am Mittwoch FC-Pressesprecher Christopher Lymberopoulos verlauten: "Dann werden Geschäftsführung, Vorstand und Christoph Daum zusammenkommen und alle wesentlichen Dinge besprechen."
Schon seit längerem gibt es Spekulationen um Christoph Daum. Bleibt er oder geht er? Fakt ist, dass Daum einen Vertrag bis 2010 besitzt, diesen aber mittels einer Ausstiegsklausel zum Saisonende auflösen kann. In seiner Kolumne bekennt sich Daum zunächst klar zum Klub: "An dieser Stelle muss ich alle irren Spekulationen beenden. Selbstverständlich will ich weiter beim FC bleiben." Der Erfolgstrainer knüpfte sein Bleiben aber an Bedingungen, an die strukturellen Veränderungen und sagt: "Es gibt noch viel zu tun."
Overath würde ein Bleiben Daums "begrüßen"
Wolfgang Overath, Vereinspräsident des 1. FC Köln, dementierte jegliche atmosphärische Störungen zu Daum: "Ich habe den Trainer immer unterstützt, wir haben immer gut zusammengearbeitet" und unterstrich gleichzeitig sein Bestreben, mit dem Trainer weiter zu arbeiten: "Ich bin menschlich und fachlich davon überzeugt, dass er ein großer Trainer ist." Zumal es Overath war, der Daum im November 2006 zurück nach Köln geholt hat.
Dennoch gab der ehemalige Nationalspieler zu verstehen, dass er den FC "in keiner Sekunde finanziell in Gefahr bringen würde. Wir gehen nur Risiken ein, die wir verantworten können", sagte Overath dem Kölner Express.
Um welche Risiken es hierbei geht, und wer solche fordert, muss ebenfalls die Unterredung zeigen. Es bleibt also spannend in Köln.





















