03.11.2009
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Konsequenzen nach Randale in Rostock gefordert

Rostock (dpa) - Alle Beteiligten waren gewarnt. Beim Spiel der Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock und FC St. Pauli werde es Ärger geben, hieß schon vorher.

Polizeieinsatz
Die Polizei geht mit Wasserwerfern die Randalierern vor.
© dpa

Und der Ärger kam nach der Rostocker 0:2-Niederlage - mit Stein- und Flaschenwürfen auf der einen und Wasserwerfer-Einsatz auf der anderen Seite. 29 Polizisten wurden leicht verletzt, eine Polizistin war nicht mehr einsatzfähig. 23 Täter, ausschließlich Rostocker Fans, wurden wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs festgenommen. Sie wurden einen Tag später alle wieder auf freiem Fuß gesetzt.

Im September 2008, als schon damals nach dem Spiel der beiden Vereine gegeneinander vor der DKB-Arena die Gewalt eskaliert war, war die Polizei wegen ihres zu milden Vorgehens massiv kritisiert worden. Nun, wenige Stunden nach der nächtlichen Randale, zeigte sich die Polizei weitgehend zufrieden. Das Konzept der strikten Trennung der Fans sei voll aufgegangen, sagte der Chef der Rostocker Polizeiinspektion, Peter Mainka. Rund 1900 Landes- und Bundespolizisten waren im Einsatz, Hansa Rostock stellte zudem noch rund 500 Ordnungskräfte.

Mainka sprach dabei von einer neuen Qualität der Gewalt. Zivile Einsatzkräfte seien "zielgerichtet attackiert worden", sagte er. Sie seien in Fallen gelockt und von mehreren Tätern angegriffen worden. Auch Verkehrspolizisten seien angegriffen, bei Fahrzeugen die Scheiben eingeworfen worden. Solches Verhalten sei bislang nur aus Metropolen wie Hamburg oder Berlin bekanntgewesen. Das müsse der Gesellschaft zu denken geben, die Polizei könne das Problem nicht lösen. "Wir sind die Ausputzer", betonte Mainka.

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Trotz des vergleichsweise glimpflichen Verlaufs belebten die Krawalle die Debatte um geeignete Vorsorgemaßnahmen und die Verantwortung der Fußball-Clubs neu. So forderte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Vereine zu mehr Vorbeugung gegen Gewalt auf. Alle Verantwortlichen müssten überlegen, was man besser machen könne, sagte GdP-Chef Konrad Freiberg dem Nachrichtensender n-tv. "Es sind ihre Fans, man kennt sich untereinander." Randalierer müssten mit Stadionverboten belegt werden. Hansa-Sprecher Karsten Lehmann sagte, der Verein werde konsequent gegen Straftäter vorgehen. Das Verhalten dieser "Fans" sei extrem imageschädigend.

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Meinungen zum Thema (26) in Fußball
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ilgiogno - 09.11.2009, 09:04

Lasst diese Spiele doch dienstags um 10 Uhr früh austragen!

Soccer - 03.11.2009, 14:32

Jolly Hab dich trotzdem schon immer gemocht :-))) Verschiedene Sichtweisen sind doch nur belebend--Deshalb ist der andere doch nicht Blöd.

JollyRoger - 03.11.2009, 14:02

@soccer: So mag ich Dich (wieder) ;-) ;-)

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