St. Pauli entschuldigt sich bei Hansa Rostock

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Im Gäste-Fanblock der Rostocker Arena waren bengalische Feuer, Rauchbomben und Böller gezündet worden. Nach der Begegnung kam es zu Ausschreitungen. "Der FC St. Pauli distanziert sich hiermit ausdrücklich von dieser unsportlichen und durch nichts zu rechtfertigenden Aktion", heißt es in dem Schreiben an die Rostocker.
St.-Pauli-Präsident Corny Littmann betonte: "So etwas hat in einem Fußballstadion nichts zu suchen. Wir entschuldigen uns hiermit beim FC Hansa Rostock und seinen Fans für die Unannehmlichkeiten, insbesondere auch bei der durch ein Knalltrauma verletzten Ordnerin, der wir schnelle Genesung wünschen." Littmann hat Kontakt zu seinem Rostocker Amtskollegen Dirk Grabow aufgenommen und die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Die Täter sollen Stadionverbot erhalten. Zudem muss St. Pauli mit einer Geldstrafe durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) rechnen.
Auch Spieler Deniz Naki entschuldigte sich bei den Rostockern. Der 20 Jahre alte Stürmer hatte mit einer abfälligen Kopf-ab-Handbewegung die Rostocker Zuschauer provoziert. "Was ich da getan habe, war dumm. Es war unsportlich, respektlos und unangemessen. Mit mir sind die Emotionen durchgegangen. Ich war mir der Tragweite der Geste überhaupt nicht bewusst", sagte der Schütze des 2:0-Siegtreffers. Naki wurde mit einer Geldbuße bestraft. Das Geld soll an eine Organisation gehen, die Opfer von Gewalttaten unterstützt.
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