27.10.2009
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Trier und Osnabrück träumen vom Pokal-Coup

Düsseldorf (dpa) - Auf dem Weg ins 67. DFB-Pokalfinale träumen die Außenseiter vom großen Coup, die Favoriten wollen auf dem schnellsten Weg ins europäische Geschäft. Für Stuttgarts Teamchef Markus Babbel steht vor den Achtelfinal-Spielen zudem der Job auf dem Spiel.

Krise
Markus Babbel (r) versucht in Hannover seine Spieler zu erreichen.
© dpa

Sollte der schwäbische Champions-League-Teilnehmer auch beim Zweitliga-Club Greuther Fürth patzen, droht dem VfB-Coach der Rauswurf. Seine Kollegen Karsten Baumann vom VfL Osnabrück und Mario Basler von Eintracht Trier hingegen hoffen auf das große Pokal-Glück. Drittligist Osnabrück empfängt Borussia Dortmund, Regionalligist Trier will gegen den 1. FC Köln an frühere Erfolge anknüpfen. Vor elf Jahren stand Trier kurz vor dem Sprung ins Finale.

Im Fokus steht aber zunächst VfB-Teamchef Babbel, der sich nach der jüngsten Niederlagen-Serie in Fürth wohl keine weitere Pleite leisten darf. "Jetzt sind einzig und allein 18 Mann gefordert. Die Spieler, die am Dienstag auf dem Platz stehen, sind in der Lage, die Wende herbeizuführen. Sie stehen jetzt in der Pflicht", betonte VfB- Manager Horst Heldt.

Babbel selbst sieht die Partie als "große Möglichkeit". "Das ist ein anderer Wettbewerb und wir haben die Chance, in die nächste Runde einzuziehen. Dafür müssen wir alles tun", forderte der Trainer des dreimaligen DFB-Pokalsiegers.

In Trier fiebern die Fans dem Pokal-Hit gegen Köln entgegen, das 10 256 Zuschauer fassende Moselstadion war innerhalb von sieben Stunden ausverkauft. Zudem bietet der Sponsor ein Public Viewing in der Stadt an. Sportlich läuft es beim Regionalligisten, der sich in den Runden zuvor überraschend gegen Hannover 96 und Arminia Bielefeld durchsetzen konnte, nach vier Niederlagen in Serie nicht gut.

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