1860 München will gegen Schalke für Furore sorgen

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"Es wäre mir eine Genugtuung und ein Genuss, wenn wir Sieg und 'Kohle' einfahren würden", schrieb 1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers vor dem Spiel im Vorwort des Stadionheftes. Ein Sieg über den hoch verschuldeten Bundesliga-Vierten aus Gelsenkirchen würde den "Löwen" mehr als eine Million Euro in die Kasse spülen.
1860-Trainer Ewald Lienen betonte nach zuletzt sieben Gegentoren in drei Spielen die Wichtigkeit einer "kompakten Defensivleistung" und warnte vor Schalkes "superschnellen Kontern. An einem Tag ist alles möglich, wenn alles stimmt." Die Ursache der momentanen sportlichen Misere des Zweitliga-14. sei nicht mangelnde Motivation, "aber der ganze Einsatzwille verpufft, wenn man sich nicht an die defensivtaktische Grundordnung hält".
Vor dem Heimspiel bangt Lienen um den Einsatz von Aleksandar Ignjovski, der unter einem schmerzhaften Bluterguss über dem Knie leidet. "Er ist der einzige geborene Kämpfer, den wir im Mittelfeld haben", sagte Lienen. "Wir haben nicht genügend Typen, die auf dem Platz alles zusammenbrüllen, wenn etwas nicht funktioniert."
Das Aufeinandertreffen mit der Schalker Elf um Trainer Felix Magath, mit dem er 1989 in Köln die Fußballlehrer-Ausbildung absolvierte, sieht Lienen als "ein ganz wichtiges Spiel für uns alle, für den Club". Für die Partie in der Allianz Arena warb der 55- Jährige um die Unterstützung der "Löwen"-Fans. "Auch wenn wir sie bislang leider in ein Wechselbad der Gefühle geschickt haben, möchte ich, dass sie wissen, dass wir sie sehr ernst nehmen."
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