Angelo Barletta wie Klaus Fischer: Tor des Jahres?

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"Das war ja wie bei Klaus Fischer", schwärmte Osnabrücks Trainer Karsten Baumann in Anspielung auf den ehemaligen Schalker Nationalspieler. Und grinsend fügte der VfL-Trainer an: "Ich dachte, der alte Mann bricht sich die Knochen."
Barletta war der Hauptdarsteller in einer Nacht, die mehrere Osnabrücker Pokal-Helden hatte. Zwei Tore erzielte der 32 Jahre alte Abwehrspieler beim 3:2-Sieg gegen den Erstligisten Borussia Dortmund und sagte: "Viertelfinale ist ein Traum - egal gegen wen."
Der Defensivspezialist mit italienischem Pass bekam nach dem denkwürdigen Abend besonders viel Lob, musste sich allerdings auch einige spöttische Bemerkungen anhören. "Was Barletta alles kann, das gibt's ja gar nicht", sagte VfL-Torwart Tino Berbig feixend, während Osnabrücks Clubchef Dirk Rasch witzelte: "Dass Barletta einen Fallrückzieher macht, hat ihn selber überrascht." Der Abwehrchef des Drittligisten, vor der Saison beim Zweitligisten FSV Frankfurt aussortiert, wundert sich immer noch über die Begeisterungsfähigkeit der Osnabrücker Zuschauer und die Stimmung im kleinen Fußballstadion des VfL: "Es ist enorm, wie positiv die Fans auf uns wirken."
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