Chelsea weiter Spitze - Ballack will bleiben

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Die Tendenz sei "so, dass wir uns bald zusammensetzen werden", sagte der DFB-Kapitän dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" über seine Zukunft beim Londoner Spitzenclub. Ballacks Vertrag läuft Ende Juni 2010 aus. Für die "Blues" läuft es derzeit rund wie lange nicht, mit Ballack als unumstrittenem Führungsspieler. "Die Effizienz, mit der er den Ball verteilt und die Intelligenz seines Stellungsspiels stärken Chelseas Spiel", schwärmte die "Sunday Times".
Die Konkurrenten taten sich dagegen schwerer. Der zweitplatzierte Titelverteidiger Manchester United mühte sich zu einem 2:0 über die Blackburn Rovers, Vizemeister FC Liverpool verlor nach zwei Platzverweisen gar mit 1:3 beim FC Fulham und kassierte am elften Spieltag bereits die fünfte Niederlage. "Halloween-Horror", schrieb das Boulevardblatt "News of the World" zum Absturz der "Reds". Nur der FC Arsenal überzeugte und wies im 162. Londoner Liga- Derby den Tabellenvierten Tottenham Hotspur mit 3:0 in die Schranken. Die "Spurs" scheiterten damit auch im 20. Versuch in Serie, den Nachbar-Verein zu schlagen. "Wir haben Selbstmord begangen", erkannte Tottenham-Trainer Harry Redknapp.
"Bei uns läuft es sehr gut im Moment", freute sich dagegen Chelsea-Coach Carlo Ancelotti, nachdem Frank Lampard (45.+2 Minute/Foulelfmeter), Deco (61.), Zat Knight per Eigentor (83.) und Didier Drogba (90.+1) ein im zweiten Durchgang nur noch mit zehn Mann spielendes Bolton auseinandergenommen hatten. Vor der Champions- League-Partie gegen Atletico Madrid, wo Ballack und Co. schon die Weichen fürs Weiterkommen in Europas Königsklasse stellen können, und dem Liga-Spitzentreffen mit Manchester United sind Stimmung und Form prächtig.
Es werde nicht immer so weitergehen, mit hohen Siegen und ohne Gegentor, warnte Ballack, der bezeichnender Weise bei Chelseas zwei bisherigen Saisonniederlagen verletzt fehlte, noch vor dem Bolton- Spiel, "aber wir genießen den Moment". Englands Presse sah die "Blues" weiter auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison. "Die Art und Weise, wie Chelsea eines der unangenehmsten Auswärts-Engagements im Premier-League-Kalender anging, dürfte die Konkurrenz mit Schrecken erfüllen", urteilte der "Independent on Sunday". "Regelmäßig gerade genug tun und trotzdem 4:0 zu gewinnen ist das Rezept für Titel", schrieb der etwas kritischere "Sunday Telegraph".
Ex-Leverkusener Dimitar Berbatow musste es mit einer feinen Einzelleistung für ein spielerisch nicht überzeugendes Manchester gegen Blackburn richten (55.), Wayne Rooney (87.) traf noch zum 2:0. "Zur Halbzeit habe ich mir ein paar Sorgen gemacht, aber kein Grund zur Panik: Im zweiten Durchgang wurde es besser", gestand ManU- Trainer Sir Alex Ferguson. Sein Liverpooler Kollege Rafael Benitez musste sich nach dem 1:3 in Fulham dagegen Buh-Rufe der Fans gefallen lassen. "Wir sind sehr enttäuscht. Die Platzverweise waren wirklich hart und nicht gerechtfertigt", so der Spanier.
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Wahrscheinlich, deswegen wird er ja von der englischen Presse auch gelobt, weil er so schlecht spielt. Kennt man ja, dass die die Deutschen besonders gerne loben, auch(/erstrecht) wenn sie schlecht sind. /Ironie aus/ - Wenn man mal ein wenig besser... gesamten Beitrag lesen
benutzer - 01.11.2009, 13:36was wird der fc chelsea bloß ohne den alles überragenden ballack machen? ich glaube, die sollten sich auf den abstieg in die zweite liga vorbereiten. damit hat MB ja erfahrung - immerhin hilft er tatkräftig mit, dass die deutsche nati... gesamten Beitrag lesen
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